Vorstellung der Bubatzkarte - Abstandsregeln für die Cannabislegalisierung als Karte
https://bubatzkarte.kowelenz.social/

Hallo Threadiverse, Hallo Lemmy!

Die Bubatzkarte visualisiert die bisher bekannten Abstandsregeln eines Gesetzesentwurfs „zum kontrollierten Umgang mit Cannabis“. Also die Antwort auf die Frage „wie sehen 100 Meter Umkreis eigentlich aus“.

Die Visualisierung basiert auf Daten von OpenStreetMap, die von Freiwilligen erstellt werden; es können sowohl in den Daten selbst, als auch in der Interpretation derselben Fehler auftreten. Sollten Euch Fehler auffallen, könnt Ihr gerne hier schreiben, dann wird es vielleicht irgendwann korrigiert. Sollten die Fehler auf fehlende Informationen in OpenStreetMap zurückzuführen sein, könnt Ihr die Daten auch selber korrigieren.

@cannabis

  • Danke für die mega Arbeit! Bei mir sehe ich extrem viel rot, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Kann man irgendwo einsehen, welche Punkte auf der Karte mit dem 200 m Umkreis markiert worden sind?

            • Ends ( endomorph@feddit.de ) 
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              3 years ago

              Klar! Ich denke eher an folgendes Szenario: Bis sich das ganze eingelebt hat, die Polizei & Ordnungshüter (sowie auch die Konsumenten) wissen, wo es gestattet ist und wo nicht, wird es oft passieren, dass man sich rechtfertigen muss, bzw. klar machen, dass man gerade im Recht ist. Schon jetzt und seit längerem kommt es ja vor, dass eine Art Übereifer vorliegt. Dass Ordnungsgelder verhängt werden, wo gar kein Verstoß vorliegt. Persönliches Beispiel für’s Rauchen wo verboten, als ich meine Kippe bereits vor Betreten der rauchfreien Zone gelöscht, aber noch in der Hand hatte, auf dem Weg zum Papierkorb…

              Man kann das dann natürlich im Nachhinein anfechten, aber dass man mies, massiv unfair behandelt wurde macht nichts mehr wett. Es sind nicht alle / läuft nicht immer so, doch kann man mit vielen Leuten in blau auch kein bisschen verhandeln, ja gar normal reden, hier im Freistaat.

  • Lalelul ( Lalelul@feddit.de ) 
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    3 years ago

    Das ist ja eine echt Hammer Karte! Wir hast du die erstellt? Ist der Code vielleicht open source?

    Und so wie es aussieht gibt es noch genug Platz für Konsumenten an ruhigeren Plätzen. Auf dem ersten Blick sieht es gut aus.

        • @nottheengineer
          Das ist eine sehr gute Frage.
          Vorneweg: ich bin kein Jurist, daher grundsätzlich erstmal keine Ahnung. Was ich weiß ist, dass der Balkon nicht als öffentlicher Raum zählt, du darfst auch nackt auf deinem Balkon sein, was bereits gerichtlich bestätigt wurde. Eine andere Frage ist dann, wie es mit dem Haussegen aussieht, wenn Rauch zum Beispiel in die Nachbarswohnung zieht. Wenn so was passiert, würde es vielleicht helfen, mit den Nachbar*innen einfach mal zu reden, vielleicht kann dann irgendwie eine Vereinbarung mit Uhrzeiten getroffen werden.

  • CarlCook ( CarlCook@feddit.de ) 
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    3 years ago

    Die Regelung bleibt auf dem gleichen Niveau wie bisher: ein Ass im Ärmel der Staatsgewalt.

    Eigentlich egal, aber wenn man Dich dran kriegen will, dann findet sich schon irgendwo nen Kinderspielplatz etc.

    • @clifftiger
      Das darf generell niemand Zuhause.

      Siehe 26. in der FAQ:
      > Nein. Das befriedete Besitztum (das heißt Grundstück, Anbaufläche, Gewächshaus, Gebäude) einer Anbauvereinigung darf sich nicht, auch nicht teilweise, innerhalb einer Wohnung oder einem anderen, Wohnzwecken dienenden Gebäude oder Grundstück befinden.

      https://www.bundesgesundheitsministerium.de/themen/cannabis/faq-cannabisgesetz-entwurf.html#c28617

      • Tvkan ( Tvkan@feddit.de ) 
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        3 years ago

        Was ich ehrlich gesagt ganz nice finde. Die zwei Zelte im ersten Stock stinken hier oft schon das ganze Treppenhaus voll, und dass obwohl die Eigentümer sind halbwegs Mühe geben, das “geheim” zu halten.

        Ich hätte absolut keinen Bock drauf, wenn hier eine ganze Wohnung damit zugestellt würde, und dann 24/7 der ganze Hof wie die Fusion riecht.

        • Wenn die mal in eine anständige Lüftung mit gutem Filter investieren würden, würde niemand irgendwas riechen. Die sind entweder zu blöd oder zu geizig, ganz billig ist das natürlich nicht, weil man die Filter auch ab und an austauschen muss.

          • Tvkan ( Tvkan@feddit.de ) 
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            3 years ago

            Jo, theoretisch. Wenn da aber große Stutz- oder Trocknungsaktion ist dann riecht mans natürlich - und das wird bei den Anbaukollektiven in der Realität nicht anders sein. Dass man das nicht in Wohngebäuden machen darf passt schon.

            • Trockenkammer ist das Zauberwort. Aber klar, das sind absoute Dilettanten, die können froh sein, wenn sie überhaupt mehr als eine Ernte einfahren. Und sowas in einem Wohngebäude zu machen, ist eh total dämlich, wenn da die Elektrik nicht stimmt oder die Bewässerungsanlage versagt bzw. der Timer ausfällt, dann zahlen die ein halbes Leben lang für einen riesigen Wasserschaden, wenn sie Pech haben, von allem anderen mal abgesehen. Im Mehrfamilienhaus in einer Wohnung anbauen ist echt dämlich, sobald es nicht für den Eigenbedarf ist.