• daw ( daw@feddit.org ) 
    link
    fedilink
    Deutsch
    arrow-up
    20
    ·
    2 years ago

    Warum über dem Pauschbetrag aber linear 25% ? Warum nicht darüber mit kp 15% anfangen und aber auch hochgehen auf 80% bei irgendwelchen Milliardenerben?

      • daw ( daw@feddit.org ) 
        link
        fedilink
        Deutsch
        arrow-up
        17
        ·
        2 years ago

        Nicht zwingend (nicht das ich was dagegen hätte aber es ist tatsächlich so ein Strohmann der immer wieder gebracht wird). Es geht ja um Geldwert der als Steuer erhoben wird, ich denke die wahrscheinlichste Version wäre dass Anteile auf den Markt gebracht werden um die anfallenden Steuern zu zahlen. Das würde bedeuten dass alles weiter in privater Hand bleibt (Effizienz und so) aber sich halt schwieriger intergenerational Reichtum akkumulieren kann.

      • Flipper ( Flipper@feddit.org ) 
        link
        fedilink
        Deutsch
        arrow-up
        7
        ·
        2 years ago

        Steht doch sogar im Artikel. Da gibt es dann die Möglichkeit das zu stunden. Heißt du kannst das dann eben über 7 Jahre oder so abbezhalen aus den Gewinnen die das Unternehmen hoffentlich erwirtschaftet. Um den Firmenwert zu ermitteln gibt es zwar verschiedene Verfahren, eine davon ist man nehme den EBIT * Faktor = Wert. Bei normalen Unternehmen liegt dieser Faktor irgendwo zwischen 4 und 8. Der kann natürlich auch deutlich größer sein, wenn davon abzusehen ist das die Firma in nächster Zeit drastisch wächst. Eine Möglichkeit wäre zB. 75% des ausgeschütteten Gewinns einzubehalten, bis die Erbschaftssteuer bezahlt ist.

        Heutzutage werden zum Teil stattdessen einfach die Erbschaftssteuer erlassen, da ja ein Verkauf von Anteilen nicht zuzumuten wäre.

      • Don_alForno ( Don_alForno@feddit.org ) 
        link
        fedilink
        Deutsch
        arrow-up
        6
        ·
        2 years ago

        Nö? Die Steuerlast kann gestundet und aus Unternehmensgewinnen gezahlt werden. Anteile können auch auf dem freien Markt verkauft werden, oder der Staat könnte sie in eine Art Treuhand (haha) Gesellschaft übernehmen, deren Aufgabe es wäre, sie geregelt (also nicht alle auf einmal sodass die Kurse abstürzen) zu verkaufen.

        Aber selbst wenn: Lieber in Staatsbesitz (= Demokratie) als im Besitz einer einzelnen Familie.

        Porsche gehört übrigens VW, und VW gehört bereits zu etwa 40% Niedersachsen und Qatar.

  • ᕙ(⇀‸↼‶)ᕗ ( yournamehere@lemm.ee ) 
    link
    fedilink
    Deutsch
    arrow-up
    17
    ·
    2 years ago

    union stammwähler, afd nazis und damit die mehrheit der deutschen werden da nicht mitmachen. die sehen das doch als große fackelweitergabe in der blutlinie. die ticken aus wenn so einer thema nur angesprochen wird. seehoferreflex.

  • Don_alForno ( Don_alForno@feddit.org ) 
    link
    fedilink
    Deutsch
    arrow-up
    13
    ·
    2 years ago

    Lebensfreibetrag in Höhe von beispielsweise einer Million Euro

    Setzt die Grenze ruhig höher. 5 Mio. oder 10. Alles, damit bloß kein Karl-Heinz meint, es geht um sein Haus, das er an Kevin-Legolas und Sophie-Hermine vererben will.

  • excral ( excral@feddit.org ) 
    link
    fedilink
    Deutsch
    arrow-up
    7
    ·
    2 years ago

    Von der Idee her finde ich das sehr gut. Es sollten aber auch z.B. Schenkungen gegen diesen Freibetrag angerechnet werden. Es ist ja gerade bei den Reichen heute schon üblich, dass lange vor dem Ableben Besitztümer an die nächste Generation übertragen werden, um sie so an der Erbschaftssteuer vorbei zu manövrieren.