Ich hab oft das Gefühl, die meisten JuSos wollten eigentlich zur Linksjugend, aber das parteiklischeebehaftete Hufeisen hat zugeschlagen und die Linke kam.nicht in Betracht weil das ja ganz böse Linksradikale sind. Oder so.
Ich denke eher, bei den JuSos sind noch einige Idealisten, die dafür einstehen wofür die SPD eigentlich stehen sollte. Oben in der SPD kommt aber nur an, wer sich verderben lässt, oder von vornherein schon “flexibler” war. Die SPD ist ja fast genauso voll mit über 60 Jährigen, die mit der arbeitenden Mitte nur noch beim Friseurbesuch interagieren, wie die CDU.
Bei den JuSos haben bloss gerade die SPD linken die Macht. Das ist im Rest der SPD oft andersrum.
Der Koalitionsvertrag sei “nicht geeignet, um die zentralen politischen Fragen und die enorme Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft anzugehen”, argumentierte die bayerische SPD-Jugend. Die Jusos aus Schleswig-Holstein sprachen von “unsolidarischen migrations-, sozial- und gesellschaftspolitischen Vorhaben”.
Natürlich ist das so, denn dafür steht Merz ja.
Tja kann man nichts machen. Müssen sie wohl mit Bauchschmerzen trotzdem zustimmen.
Scheinbar verstehen die nicht, dass die SPD abgewählt wurde. Und das über 80% der Bevölkerung WENIGER und nicht mehr sozialdemokratischen Einfluss wollen.
Von Aufarbeitung des Wahldebakels keine Spur.
Es geht nur um Ideologie, nicht daran, was gut für unser Land wäre. Was gut wäre, um zu verhindern, dass sich noch mehr genervt von den ehemaligen Volksparteien abwenden und AfD wählen
Ich finde Sozialdemokratie gut, wenn sie auch sozial ist. Mit der CDU/CSU wird immer nur nach unten getreten, die Arbeiter, die Arbeitslosen und die Migranten kriegen z.B. auf den Deckel (weil die ganzen BILD-Leser ja einfache Sündenböcke und Feindbilder wollen), während man den Unternehmen in den Hintern kriecht. Umweltschutz und Klimawandel werden zur Nebensache.
Ich fänds daher gut, wenn die SPD Kante zeigen würde und sich auf ihre sozialdemokratischen und linken Grundwerte besinnt, anstatt nur Mitläufer unter dem Multimillionär Merz zu sein. Die Union muss verstehen, dass sie auch auf die SPD angewiesen ist. Ich bin z.B. für eine Reichensteuer und die Mindestlohnerhöhung ist auch wichtig für Millionen von Menschen.
Scheinbar verstehst du nicht, dass die SPD von SPD-Wählern gewählt wurde und sie diese vertritt. Sie kann doch nicht gegen ihre Wähler Politik machen. Über 70 % der Wähler (nicht Bevölkerung) wollen auch nicht die Union.
Ziemlich sicher wollen das nicht über 80% der Wähler.
Ich habe nicht die SPD gewählt. In dieser Koalition hoffe ich dennoch, sie fahren mit der schwarzen Pest Schlitten. (Musst dir keine Sorgen machen, werden sie nicht, es ist die SPD.)
Das einstehen für „dein“ Land ist eine ziemlich ideologische Position von dir. Finde ich nicht gut.






