• Zacryon ( Zacryon@feddit.org ) 
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      1 year ago

      Und mehr Überwachung! Ich fordere Videokameras an jedem Sitzplatz, Genprobenentnahme & Überprüfung beim Einsteigen, anlasslose Kontrolldurchsuchungen von Taschen, Nacktscanner an den Zugängen, Rasterverfahren bei der Ermittlung potentieller Gefährder, Bundestrojaner auf den Geräten der Passagiere und natürlich KI zur Massenübwerachung! Alles nur zur Sicherheit! /s

      Sarkasmus beiseite: Mit Sicherheitspersonal, Überwachung & Co. hält man höchstens den Brand in Zaum. Die Bekämpfung von Ursachen finde ich langfristig viel wichtiger. Es darf einfach nicht sein, dass es so viele Menschen gibt, die sich an anderen “vergreifen”.

      • albert180 ( albert180@piefed.social ) 
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        1 year ago

        Haben wir schon in Baden-Württemberg, alle 1,5-2 Meter eine Überwachungskamera in der Regionalbahn (die jeweils in beide Richtungen filmt), dazu Propagandaplakate vom Innenministerium an jeder Einstiegstür warum das gut für mich ist und mich sicher macht. Und zusätzlich am Bahnsteig, sowie Unterführungen alle 5 Meter eine 360° Kamera, sowie Bodycams an den verbleibenden Zugbegleitern

        Kombiniere das mit den üblichen Gesichtserkennung zur Fahndung-Fantasien der Bundespolizei, und dem Digitalticketzwang und wir sind von China nicht mehr weit weg. Anonymes Reisen mit der Bahn, kann man sich abseits des Fernverkehrs in die Haare schmieren. Und selbst dort wird es schwieriger.

        (Sparpreise sind ja auch nur noch mit Angabe von persönlichen Daten am Automaten erhältlich)

        (Ein Zugbegleiter in jedem Zug würde natürlich tatsächlich für mehr Sicherheit sorgen, anstatt einen Vorfall einfach nur zu filmen, aber das kostet ja Geld)

    • Für manche Situationen (nachts zum Beispiel) bestimmt. Aber eine sehr häufige Form der Belästigung beim Bahnfahren passiert, wenn die Züge sehr voll sind. Dann nutzen manche Männer die Gelegenheit und grapschen einem “aus Versehen” an den Hintern oder in den Schritt oder drücken ihren Penis gegen einen. Weiß nicht genau, was Sicherheitspersonal da machen soll.

      • So etwas macht mich zutiefst traurig. Wegen solcher Lappen Barrieren zwischen Menschen bauen zu müssen, frustriert mich. Ich kann auch keine gute Lösung anbieten, was mich noch mehr frustriert. Aber ist so eine Separation nicht auch ein bisschen Ausgrenzung?

        • Dass sich die meisten Männer sowas nicht vorstellen können, merkt man immer wieder an den Kommentaren hier oder auf Reddit zu solchen Themen. Da werden meistens “Lösungen” gefunden und Ideen abgetan, ohne dass Frauen mitreden. Hier im Thread scheinen zum Beispiel die meisten nur an den gruseligen Typen nachts alleine im Zug zu denken.

          Nervt mich ehrlich gesagt ein bisschen. Ich spreche natürlich niemandem ab, sich eine eigene Meinung zu bilden. Aber wartet wenigstens damit ab, bis Betroffene geäußert haben, wie sie die Situation erleben.

        • Wir reden über Flintawaggons weil Frauen sich anscheinend so unsicher fühlen dass ihnen der Gedanke gekommen ist, dass sie sich ohne Männer sicherer fühlen werden. Warum will hier jetzt plötzlich jemand über Islamisten reden? Das ist einfach rassistisch und lenkt vom eigentlichen Problem ab.

          • the_wiz ( the_wiz@feddit.org ) Banned
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            1 year ago

            Das Problem ist, dass hier eine Geschlechtertrennung eingeführt werden soll wie in irgendwelchen komischen Wüstenregionen.

            Wenn so etwas abzulehnen rassistisch ist: Bitte, dann bin ich gerne und aus voller Überzeugung “Rassist”. Eine bessere Lösung wäre, wenn unsere Gesellschaft endlich mal wieder lernt mit Männern die Frauen belästigen korrekt umzugehen… ich komme aus der “Arbeiterschicht”, und ich kann dir versichern: Wenn wir in den 90ern mitbekommen haben, dass eine Frau im Zug belästigt wurde haben sich immer 1 - X andere Männer gefunden die dem Delinquenten beigebracht haben wie falsch sein Verhalten war.

    • albert180 ( albert180@piefed.social ) 
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      1 year ago

      Bisher kamen diese Vorschläge eher aus der braunen Ecke, damit man mal wieder schön gegen Ausländer hetzen kann. Wurde glaube ich zuletzt vor ein paar Jahren bei irgendeiner gammeligen Privatbahn in Sachsen durch die Medien gejagt

  • MinionsNRW ( MinionsNRW@feddit.org ) 
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    1 year ago

    Alternative Lesart: 15.000 Berliner wollen, dass die Berliner Verkehrsbetriebe die sexuelle Orientierung und Identität ihrer Fahrgäste speichern.

    Wie würde sich sowas denn sonst kontrollieren lassen? Denn man muss nicht für alle Tickets seinen Personalausweis dabei haben und es besteht in Deutschland keine Mitführpflicht. Selbst wenn die Betroffenen einen dabei hätten, muss der Eintrag nicht mit der Geschlechtsidentität übereinstimmen. Meines Wissens nach (Hinweis: habe keine Ahnung) gibt es zwar die Möglichkeit den Eintrag zu ändern, aber keine Pflicht.

    Außerdem: Sind die Lesben nicht bereits vollständig durch die Frauen gedeckt und man könnte die Abkürzung von FLINTA auf FINTA kürzen?

      • Nicht ganz. Transmänner würden ebenfalls unter FLINTA fallen. Im zweiten Absatz wird zudem der Begriff “queer” verwendet und laut Wikipedia und dem Duden werden damit auch sexuelle Orientierungen beschrieben, was wiederum bestimmte Männer einschließen würde. Das könnte aber auch einfach eine ungenaue Wortwahl des Artikels sein. In einen anderen Taz-Artikel, im zweiten Absatz, wird gesagt, dass man sowohl in Berlin als auch in Hamburg sich für Wagen für Kinder, Frauen und Rollstuhlfahrende einsetzt.

        Es scheint mehrere Ideen zu geben, die sich in kleinen, aber essenziellen Details unterscheiden und keine Sprache, die alle diese Ideen adäquat unterscheidet. Ob das einfach an den Taz-Artikeln liegt oder ein weiter verbreitete Problem ist, weiß ich nicht.