Was die Frankfurter Rundschau alles für eine “Debatte” hält ist bemerkenswert.
Und belegt das inhaltsstark so:
Eine kleine Erkältung ist kein Grund, nicht weiter zu machen wie immer“, meint mancher Nutzer.
Ein weiterer Nutzer ist von Vendittis Zettel gar nicht begeistert: „Erst seit der Erfindung der Corona-Pandemie wird so eine Panik verbreitet! Vorher habe ich über so eine Sch***e nichts gehört und nichts gelesen. Leute, ihr habt den Knall echt nicht gehört.“
Meine Frage: wie günstig ist Crack in Frankfurt denn geworden, wenn selbst die unbezahlten Journalisten-Cosplayer der FR sich das leisten können? Früher war doch nur Leitartikel auf Koks vom Cheffe angesagt.
Was für Ottos. Das hätte schon immer so sein soll. Wer krank ist, sollte mit dem Hintern zu Hause bleiben, wenn es nicht unbedingt nötig ist, irgendwo hinzugehen. Haare sind nicht unbedingt nötig
Inwiefern würden Menschen mit chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen, Allergien, chronischer Bronchitis oder Asthma – also die ganzen hustenden und schniefenden “offensichtlich Erkälteten” – davon profitieren, für den Rest ihres Lebens zuhause zu bleiben?
Mit “krank” meinen die meisten hier “ansteckend”.
Selbst der Friseur hat bestätigt, dass wetterbedingte Symptome etc da nicht inbegriffen sind
Als ob die FR ohne clickbait arbeiten würde…
Meh. Man muss sich selbst schützen und im Zweifel ne Maske aufsetzen. Auf Disziplin oder gar Rücksicht der anderen zu setzen, klappt nur in anderen Kulturkreisen.
Ein Wechsel im gesellschaftlichen Bewusstsein vollzieht sich, wenn überhaupt nur langsam.
Die haben doch ihr Hausrecht und können davon Gebrauch machen. Ein Friseursalon ist ja kein öffentlicher Raum. Ich finde das super, da würde ich mir gerne die Haare schneiden lassen.
Da bin ich ganz bei dir. Hausrecht durchsetzen. Kleine Schritte in die richtige Richtung!
Makroskopisch betrachtet klappts nur nicht, wenn das Personal an der Supermarkt-Kasse krank ist oder dir im Zug jemand in den Nacken hustet.
Manche Leute sehen das immer anders: “Ja ok, da hängt ein Schild, aber das zählt doch nicht für MICH!!!EINSELF”
Off topic, aber eine junge Frau aus unserem Bekanntenkreis, die sich eine bisherige Stoppelfrisur länger wachsen lassen will, fragte in ihrer Stadt in mehreren Barbershops nach, ob man ihr dort als Einzelleistung die nachwachsenden Flaumhaare im Nacken sauber wegrasieren könne.
Antwort, wie gesagt von mehreren Dienstleistern: Nein, hier werden ausschließlich Männer bedient.
Eine weitere, unerwartete Form von Ausgrenzung. Ich musste lachen.



