Das fordert die Linke doch schon seit geraumer Zeit! Wie sollen denn auch die Sanktionen wirken wenn man einfach wegschaut wenn die gebrochen werden!
Und sowas hier:
Sicherheitsexperten in Europa fordern deswegen schon länger ein härteres Vorgehen gegen Schiffe der Schattenflotte. Doch in der Praxis scheuen viele westliche Staaten vor einem rigoroseren Vorgehen zurück. Quellen aus deutschen Sicherheitskreisen berichten, dass dies auch an der Sorge vor russischen Gegenmaßnahmen liegt. Laut Sicherheitskreisen werden viele Tanker der russischen Schattenflotte mittlerweile von bewaffneten Kräften von russischen Söldnerunternehmen geschützt.
Ist einfach nur peinlich. JA! NATÜRLICH WIRD RUSSLAND DAS NICHT GUT FINDEN! DAS IST DIE IDEE DAHINTER!
Himmel, Arsch und Zwirn, was denken die denn was passieren wird wenn es zum Krieg kommt? Da wird es auch zu “Gegenmaßnahmen” kommen!
Ich weiß nicht, wie die Söldner definieren, aber ich glaube die werden einen Teufel tun und auf ein vollwertiges Kriegsschiff in dessen Hoheitsgebiet feuern.
Hier geht es ja auch nicht um das jagen und versenken von Konvois im Stile von WWII. Das wäre staatlich sanktionierter Mord an den Seeleuten.
Es geht um die Durchsetzung von Internationalem Recht, welches eine korrekte Beflaggung verlangt. Eine Nation darf die Kontrolle über ein Schiff übernehmen, wenn dieses nicht oder falsch beflaggt ist.
Hierfür muss man die eigenen Sicherheitskräfte auf eben jenes Schiff bringen. Schau dir mal Videos von den Marinedrills dazu an. Das ist schon in den Übungssituationen ein sehr gewagtes Unternehmen. Da reicht eine kleine Truppe Bewaffneter aus um aus “Joa ab und an stürzt halt einer ab” ein “Wie viele Leben opfern wir im Optimalfall?” zu machen.
Und das bleibt am Ende die Frage. Wie viele Soldatenleben wollen wir opfern, um die wirtschaftlichen Sanktionen aufrecht zu erhalten. Wie lange hält die öffentliche Meinung, wenn jede Woche in der Tagesschau über gefallene Soldaten berichtet wird?
Ich kann voll verstehen, dass man da zögerlich agiert und bin froh in keinen Schuhen zu stecken, die das entscheiden müssen.
Direkt mit gezogener Waffe aggressiv vorgehen war auch nicht mehr Vorschlag. Das liegt mir zu nahe bei dem, was im Golf von Mexiko abgeht. Aber man könnte ein Kriegsschiff im Hoheitsgebiet auf See stationieren, welches der Küstenwache / dem Zoll Amtshilfe leisten kann, sollte ein Schiff sich gegen eine Aufforderung zum anhalten und durchsuchen lassen, weigern. Gegen ein kleines Boot der Küstenwache riskiert man vielleicht noch ne dicke Lippe, wenn dann ein vollwertiges Kriegsschiff auftaucht, dann gibt man vermutlich auf und kooperiert. Es muss ja nicht zum Einsatz kommen, Präsenz zeigen sollte vermutlich schon reichen.
Aber ich sehe es auch so, es ist eine unangenehme Entscheidung und ich urteile hier aus dem Lehnstuhl.
Ich sehe es halt so: Russland und die Crews riskieren jetzt schon extrem viel.
Ist ein Kriegsschiff, von dem man weiß das es nicht über Manöver hinaus aktiv wird, soviel gruseliger als ein Trupp Marinesoldaten, die mit gezogene Waffen versuchen an der Bordwand hochzuklettern?
Die Crews sind doch gebrieft. Die wissen genau, wie die Möglichkeiten und Limittationen der Beamten und Soldaten aussehen.
Ich bin mittlerweile so müde von solchen Artikeln - es gäbe so viel, das man tun könnte, um die russische Aggression zu bekämpfen. Und dann passiert doch nichts :(
Laut Sicherheitskreisen werden viele Tanker der russischen Schattenflotte mittlerweile von bewaffneten Kräften von russischen Söldnerunternehmen geschützt
Klingt so als könnte man sie noch leichter erkennen
Das liest sich auch so als wolle man eine risikoreiche Eroberung im Nahkampf vermeiden. Aber das wäre doch nicht der Ansatz, sondern bevor die betankt werden auf der Leerfahrt gibt’s nen Funkspruch und wenn die Besatzung sich nicht ergibt dann darf die ins Rettungsboot und die Nordsee hat ein neues künstliches Riff. Das klappt im schwarzen Meer und auch vor Venezuela und ist auch schon im Mittelmeer erprobt worden.
Denke auch nicht, dass Söldner so einen Tanker mit ihrem Leben verteidigen würden, wenn ein Kriegsschiff eingesetzt würde.
Nicht wirklich - im Kern bedeutet das, dass da dann ein normal aussehendes Besatzungsmitglied bei Enterversuchen plötzlich die Kalaschnikow aus der Kajüte holt
Also bei zwei Dritteln ist es unmöglich?
Keine gute Nachricht…
Da muss man halt andere Gründe finden. Versicherung wäre zum Beispiel möglich. Die Japaner machen soetwas in der Art mit chinesischen Schiffen. Gut waren Fischer, aber es scheint halbwegs möglich zu sein.
Was wäre die moralisch richtige Entscheidung, wenn ein solcher Öltanker auf dem Weg nach Kuba ist? Sollte man ein solches Schiff stoppen oder weiterfahren lassen?




