• Matombo ( Matombo@feddit.org ) 
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    60
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    6 months ago

    boah ey dieses ausspielen der arbeitenden gegen die armen KOMPLETT IGNORIEREND DAS ES TEILWEISE DIE GLEICHEN SIND ODER MAN SCHNELL VON EINEM INS ANDERE KOMMEN KANN!

    kommplet auf afd linie der mann ohne es zu merken

    Bürgergeld IST politik für die arbeitenden im 3000-4000€ spektrum weil ohne eine vernünftige soziale absicherung wird es diese gehaltsparte nicht geben sonder lohndumping.

    • jenesaisquoi ( jenesaisquoi@feddit.org ) 
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      17
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      6 months ago

      KOMPLETT IGNORIEREND DAS ES TEILWEISE DIE GLEICHEN SIND

      Das ist Absicht. Es wird gerne von Unter-, Mittel- und Oberschicht gesprochen. Dabei gibt es nur zwei Schichten: Diejenigen, die arbeiten, um leben zu können, und diejenigen, die besitzen, um leben zu können.

      Die Idee der Unterschicht wird benutzt, so dass diejenigen in der Mittelschicht denken, etwas zu verlieren zu haben, und von sich selber denken zu können, nicht zur untersten Klasse zu gehören. Denn wer will das schon? Fühlt sich besser an, wenn man sich abheben kann.

    • Zur Illustration deines Punktes:

      Meine Frau: Erst für Mindestlohn körperlich kaputtgeschafft, kriegt jetzt 900 Euro vom Amt, bewirbt sich auf alles halbwegs zu ihren Qualifikationen passende, trotzdem nur Absagen (wenn überhaupt eine Antwort), dürfte solide im Bereich “arm” liegen.

      Ich: 4500€ Brutto, definitiv Arbeitender. Könnte auch mehr verdienen, aber dann riskier ich meine solide Festanstellung in einem Gewerkschaftsbetrieb. Wenn ich mir anschaue, wie das mit Bürgergeld usw aussieht hab ich einfach echt keine Lust, das zu riskieren.

    • Aus der richtigen Perspektive ist das ausspielen der Armen gegen die Armen. Ja auch mit 10k im Monat bist du Arm im vergleich zu Millionären und Milliadäre leben in einer ganz eigenen Galaxy. Und das macht unsere Politik seit Jahrzehnten.

      • Fribbizz ( Fribbizz@feddit.org ) 
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        ·
        6 months ago

        “was ist der Unterschied zwischen einem Millionär und einem Milliardär? - Ziemlich genau eine Milliarde”

        Der einfache Millionär ist fast schon Mittelschicht. Leute, die mit einem Partner zusammen auf 4k bis 5k kommen halte ich für obere Arbeiterklasse, nicht Mittelschicht.

        Ich weiss nicht, ob die sich bewusst sind, wie gut 3k-4k bereits sind…

  • alleycat ( alleycat@feddit.org ) 
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    35
    ·
    6 months ago

    Wir haben Vertrauen verloren bei Menschen, die in Arbeit sind“, betonte der SPD-Co-Vorsitzende. In den vergangenen Jahren sei zu wenig klar gewesen, dass die SPD die Partei der Arbeit sei. Stattdessen sei die Wahrnehmung von 60 Prozent der Menschen, die SPD sei Partei der Transferleistungsempfänger und kümmere sich mehr ums Bürgergeld als um Arbeit. Daher habe man diesen Bruch gemacht: „Der ist für mich auch wichtig, weil ich ihn für richtig halte.“

    IST DER TYP HIRNTOT ODER WAS

    Das ist doch die gleiche Politik, die sie bisher gemacht haben! Will der die SPD wirklich unter 5% bringen?

  • kossa ( kossa@feddit.org ) 
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    31
    ·
    6 months ago

    Dazu gehöre eine Einkommensteuerreform, bei der Menschen, die für 3000 und 4000 Euro im Monat arbeiten gehen, eine spürbare Entlastung bekommen

    Die sind halt so lost. Für die “arbeitende Mitte” spielt die Einkommensteuer beinahe keine Rolle. Selbst wenn die SPD es schaffen würde gegen die CDU eine krass niedrigere Einkommensteuer am “unteren Ende” hinzubekommen, merkt das dort fast niemand ernsthaft.

    Die unteren beinahe 50% beim Haushaltseinkommen zahlen schon wenig Einkommensteuer. Die werden belastet durch Sozialabgaben und Umsatzsteuer. Für die Sozialabgaben bekommt man aber zumindest eine Gegenleistung.

    Die Umsatzsteuer und Verbrauchssteuern müssen reformiert werden. Niedriger bis ganz weg für die Güter des täglichen Bedarfs, höher für Luxusprodukte. Das wäre eine Entlastung, die nicht nur der “arbeitenden Mitte” hilft sondern auch den Armutsbetroffenen.

    Grafik zur Veranschaulichung, wie sehr die Umsatzsteuer die Haushalte belastet vs. wie wenig die Einkommensteuer das tut:

  • Dazu gehöre eine Einkommensteuerreform, bei der Menschen, die für 3000 und 4000 Euro im Monat arbeiten gehen, eine spürbare Entlastung bekommen.

    Nur entlastet man damit automatisch auch Menschen, die 8000 und 10000 Euro im Monat verdienen, und das weiß die SPD genau. Wer gezielt kleine Einkommen entlasten will, muss an die Mehrwertsteuer und andere nicht progressive Abgaben und Kosten ran.

      • Das würde ja dann für zu wenig Konkurrenz im deutschen Lebensmittelmarkt sprechen, und das kann ja wohl nicht sein. Also da müsste eine Regierung ja tätig werden, also das kann ich mir nicht vorstellen.

      • geissi ( geissi@feddit.org ) 
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        6 months ago

        Es gibt kaum einen härteren Preiskampf als im deutschen Lebensmitteleinzelhandel. Wenn ein Discounter die Butter 5c billiger anbieten kann als die Konkurrenz, dann macht er das.

    • Gollum ( genfood@feddit.org ) 
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      6 months ago

      Ganz ehrlich, ob 4K, 5k oder 10k ist jetzt auch nicht das Problem. Das Problem sind doch Suppereiche die überhaupt kein Einkommen verdienen sondern es von der einem Generation in die nächste verfrachten und nicht Millionen sondern sogar Milliarden haben.

      Soll nicht heißen dass Leute die so viel verdienen nicht fair Steuern zahlen sollen, aber so viel macht das nach Abzügen dann auch nicht mehr aus. Auch das Leben ist nicht so anders, ma geht vlt zweimal öfters in den Urlaub.

      Und ich bin auch der Meinung dass man viel verdienen darf, wenn man fair Steuer zahlt, man soll sich kanadisch was erarbeiten können.

      Aber es gibt genug reiche Menschen die eben nicht fair Steuern zahlen, die haben aber im Zweifel auch kein zu versteuerndes Einkommen, sondern erwirtschaften Erträge aus Wertpapieren und Besitzen bereit Vermögen.

      • baleanar ( baleanar@discuss.tchncs.de ) 
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        6 months ago

        Genau. 8k netto im Monat sind nicht die Welt. Das sind 96k im Jahr. Mit ~50€ Steuern sind das 48k. Sowas verdient man nicht im Dorf wo die Warmmiete 500€ ist. Ne, das verdient man in einer Stadt mit 1500-2000 Kaltmiete, vielleicht sogar in der WG. Dann noch alles andere entfernen und es bleiben 24k-20k übrig im Jahr. Damit kann man sich in 20-30 Jahren ein Wohnung bar kaufen oder sofort mit Hilfe der Bank eine kleine Wohnung im Stadtinneren oder größere am Stadtrand.

        Das ist besser als normal, aber so viel auch nicht. Absolut nicht vergleichbar mit jemand der das ganz jeden Monat als Spielgeld ausgibt oder im Jahr das 10-100 fache als Rendite gewinnt. Das sollten die Leute sein die eine Streuerhöhung oder gar eine paar neue Steuern dazu kriegen.

        Ich plädiere dafür die Einkommenssteuer komplett abzuschaffen und stattdessen das zu versteuern dass nur dasitzt und keine Arbeit leistet. 100M die auf dem Konto liegen oder in “Investitionen”, Wertpapieren, oder was auch immer liegen helfen dem Allgemeinwohl beinahe nicht. Ja, jemand sollte in Firmen, Ideen, Arbeit, usw. investieren können aber nicht in 300 Wohnungen ohne dafür dick versteuert zu werden.

    • jenesaisquoi ( jenesaisquoi@feddit.org ) 
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      6 months ago

      Nur entlastet man damit automatisch auch Menschen, die 8000 und 10000 Euro im Monat verdienen

      Nein? Man kann ja die Progression entsprechend gestalten. Beispielsweise werden auf den ersten 4000 15% fällig, auf die nächsten 4000 45%, und auf die nächsten 55%. Zack, Entlastung für die Normalen, Belastung für die Oberen.

  • Die armen Sozen können einem schon leidtun.

    Seit bestimmt 15 Jahren machen die beständig einen herausragenden Job, kriegen das aber nicht richtig “kommuniziert”…und können sich scheinbar disbezüglich auch kein Training mehr leisten. Alles sehr traurig!

    Aber diesmal hilft “bessere Kommunikation” und Fokus auf die mythische “Mitte” bestimmt - die Wählerentwicklung der Vergangenheit war sicher nur ein Ausrutscher! ToiToiToi!

  • SapphireSphinx ( SapphireSphinx@feddit.org ) OP
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    13
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    edit-2
    6 months ago

    Klingbeil schwört die Partei auf einen Kurs Richtung arbeitende Mitte ein.

    […]

    Die SPD müsse es daher „noch konsequenter machen, emotionaler, lauter, klarer“. Daran müsse die SPD jetzt hart arbeiten, „weil es nicht sein kann, dass wir Probleme lösen, aber am Ende keiner mitkriegt, was die SPD gemacht hat“.

    Gestern nur eine Theorie, Heute schon bestätigt. Die SPD macht genau so weiter wie bisher. Mit den gleichen Gestalten an der Spitze, mit der gleichen Phrasendrescherei und mit den gleichen “Wir müssen unsere Politik nur besser erklären” Sprüchen.

    Auch schön, dass er hier ja auch erklärt, dass jeder der darunter liegt selber sehen kann wo er bleibt. Vom “S” in “SPD” ist wirklich absolut nichts mehr übrig. Das es überhaupt erlaubt ist die Leute so zu verarschen…

    Edit:

    Und dann Klingbeil & Co. Wer möchte sich von denen ernsthaft politisch vertreten lassen? Die sind so glaubwürdig wie der Baron von Münchhausen. Es geht ja nicht nur um die Partei und politische Positionen. Es geht auch um das Personal.

    Edit-2:

    Was bleibt ist: Klingbeil erklärt das Ende der Volkspartei SPD und die Geburt der reinen Klientelpartei SPD. Auf gut Deutsch: Erklärtes Ziel ist es die neue FDP zu werden. Hoffentlich gehen sie genau so unter.

  • Obin ( Obin@feddit.org ) 
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    10
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    6 months ago

    Einkommensteuerreform

    Lasst mich raten. Es gibt Steuersenkungen ab Jahreseinkommen von 60.000€ oder so, während bei allen anderen die Inflation, höheren Sozialabgaben, geringern Sozialleistungen mit mehr Selbstbeteiligung, steigenden Mieten usw. immer weniger übrig bleibt.

    Stattdessen sei die Wahrnehmung von 60 Prozent der Menschen, die SPD sei Partei der Transferleistungsempfänger und kümmere sich mehr ums Bürgergeld als um Arbeit.

    Naja, ihr habt euch ja auch ums Bürgergeld gekümmert… also so die Mafia-Definition von “darum gekümmert”, ihr habt zusammen mit euren korrupten Volksverhetzer-Freunden dem Bürgergeld Betonschuhe verpasst und den Weg zum Grund der Spree gewiesen.

  • Ah, der Mann der Ankündigung. Leider keine messbaren Taten und daher wird die SPD abgewählt. Wenn keiner mehr merkt, was Ihr positiv bewirkt, dann war‘s das. Die FDP ist schon ein Türchen weiter.

  • Am Ende des Tages muss man hier jenseits dieses SPD-Vorschlags mal ehrlich sein: Irgendjemand muss den ganzen Bums bezahlen durch Steuern. Das Bürgergeld muss durch Steuereinnahmen finanziert werden. Infrastruktur muss gebaut und unterhalten werden. Dafür brauchen wir Steuern. Alles, was der Staat tut, muss durch Steuereinnahmen gedeckt sein. Diese müssen Menschen zahlen.

    Die Frage ist dann, woher die kommen. Wir führen da gerade eine extrem merkwürdige Debatte. Die SPD will jetzt hier Menschen aus der Mitte entlasten. Andere Leute wollen die Gutverdiener entlasten. Milliardäre drücken sich bekannterweise vor Steuern. Und am Ende des Tages brauchen wir ein Gemeinwesen, in dem jeder einen fairen Anteil zahlt. Die wirklich interessante Frage ist, was fair ist und was welcher Teil der Gesellschaft tragen will und kann. Ich kann es verstehen, dass es in der Mitte durchaus Gegrummmel gibt, auch gegen Bürgergeldempfänger. Da wird dann immer gesagt, dass die Starken mehr tragen sollen, aber die wirklich Starken drücken sich weg und es kommen halt dicke Belastungen an die Leute, die irgendwo im Job hart malochen.

    • Don Piano ( DonPiano@feddit.org ) 
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      6 months ago

      Naja, das ist auch nur eingeschraenkt wie ein Staatshaushalt funktioniert. Wir reden hier ja nicht ueber Silbertaler in der Schatzkiste, sondern ueber kollektive oekonomische Aktivitaeten. Wenn eine (vereinfacht und abstrahiert) Staatsausgabe in einem gewissen Wertebereich fuer jede investierte Ressource eine hoehere gesellschaftliche Rendite ergibt, dann sollte man in Betracht ziehen, sich jetzt mehr zu “verschulden” (wenns um Geld geht, ist das ja nicht weg, sondern zirkuliert) um langfristig besser da zu stehen. Da gehoeren natuerlich auch soziale Infrastrukturen dazu.

      Klar, ueber Steuern kann man da dann an relevanten Parametern weiter drehen, und sollte es vermutlich auch, aber ein Staatshaushalt ist halt kein WG-Haushalt. Siehe auch: Schwarze Null ist nicht sinnvoll.