Weil es für einzelne attraktiv ist, berufsethische Maßstäbe außen vor zu lassen und weil sie vom Diebstahl profitieren, ist ihnen sowohl der Vertrauensverlust in die Branche als auch die langfristigen Folgen für die Existenz des Journalismus egal.
“eine ganze Branchen ums Überleben kämpft, weil einzelne Beteiligte unethisch handeln”
Nettes Märchen. Journalisten waren jetzt nicht meine erste Vermutung, wer als nächstes die große Mär von den Einzelfällen spinnt, um vom weit verbreiteten und systemischen Verfall abzulenken, aber überraschen tut es mich auch nicht.
"Falls wir noch eine Chance haben wollen, der Tragedy of the Commons zu entkommen,
führt kein Weg daran vorbeihätte kein Weg daran vorbei geführt, diese Diskussionjetztvor Jahren hart und konsequent zu führen.Denn der völlige Verfall journalisitscher Maßstäbe und das bloße Abschreibung (ohne Prüfung natürlich) von (möglichst reißerischen) Artikeln zum Ergattern von Klicks, ist nicht neu. KI macht das Ganze nur sichtbarer, weil es oft so dermaßen plump ist, ist aber hier definitiv nicht das ursprüngliche Problem.
Zumal die Tragödie des Gemeinwesens hier eh nicht greift. Einerseits weil die Metapher eh schlecht ist, zum anderen weil die journalistischen Produkte, die hier verteidigt werden überhaupt nicht gemeinfrei sind.



