Natürlich, das ist gar nicht die Frage, sondern wie man das Meta abgewöhnen kann.

  • Senseless ( Senseless@feddit.org ) 
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    2 months ago

    Diesbezüglich gibt es auch bereits eine Sammelklage aus Deutschland, derer ich anhängig bin. Dazu gab es hier auch vor einigen Monaten einen Post, worüber ich überhaupt erst darauf aufmerksam geworden bin.

    Edit:

    In Deutschland wird die Klage vor dem Oberlandesgericht in Hamburg verhandelt (AZ 11 VKl 1/25). Der Wiener Prozessfinanzierer arbeitet in diesem Fall mit dem Berliner Verbraucherschutzanwalt Max Baumeister zusammen, der in der Vergangenheit bereits in einigen Einzelfällen gegen Meta erfolgreich war.

    Wenn man den Beitrag dann auch mal liest, stellt man fest, dass es die selbe Sammelklage zu sein scheint, der sich der VSV nun auch angeschlossen hat.

  • Diese Einwilligung habe kaum ein Nutzer gegeben.

    Stimmt halt rechtlich nicht. “Ihre Privatsphäre ist uns wichtig. Wir und unsere drölfhundertsixseven Partner verarbeiten Ihre Daten zu Werbezwecken. Mit einem Klick auf Alle akzeptieren stimmen Sie dem zu.”

    Ja, ich weiß auch nicht, was ein gutes Geschäftsmodell für das Internet wäre. Websites kostenpflichtig zu machen, wäre noch schlechter und würde viele Benutzer, zB Minderjährige, ausschließen. Nur mit Spenden und anderer Freiwilligkeit wird man nicht nachhaltig weit kommen.

      • Weil es Geld kostet, Websites zu betreiben, und dieses Geld irgendwo herkommen muss.

        Ich weiß, dass spendenfinanzierte und öffentlich-rechtliche Websites existieren und natürlich finde ich diese Konzepte besser als Facebook. Aber kann man damit wirklich alles betreiben, was jetzt werbefinanziert betrieben wird? Zweifelhaft.

      • Weil es den Menschen im kapitalistischen System so anerzogen wird (ohne es Schnurrito jetzt unterstellen zu wollen, es ist mehr Gesellschaftskritik) ;-) Und genau deshalb ist es so schwer etwas aufzubauen, dessen einziger Sinn darin besteht, unentgeltlich einen Mehrwert für die Gesellschaft zu bieten: Weil irgendwer immer auf die Idee kommt, Profit aus der Sache zu ziehen…

    • A_norny_mousse ( A_norny_mousse@piefed.zip ) 
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      2 months ago

      Das Internet hat bereits ein Geschäftsmodell - oder bekommst du es etwa umsonst ins Haus?

      Mir schon klar dass die Betreiber von Webseiten da erstmal nichts von bekommen. Aber das Betreiben einer Webseite ist so billig dass es wirklich nicht ins Gewicht fällt.

      Ein Problem wird das erst wenn Webseiten sehr, sehr populär werden und interaktiv sind und große Mengen an Inhalten wiedergeben bzw. speichern.

      Für die können wir uns ja noch was überlegen. Wäre schön wenn z.B. meine PieFed-Instanz eine Art Sozialhilfe fürs Internet bekäme.

      Dann sind da noch die Inhalte die ja meistens das eigentliche Problem sind, finanzmässig, also Journalismus, Kunst usw.