• Oliver ( oliver@lemmy.ca ) 
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    1 month ago

    Schon interessant, wie unterschiedliche die Reaktionen sind, wenn @martinmuc@muenchen.social das Ding selbst auf seinem Mastodon-Konto ankündigt gegenüber dem, was hier so abgeht.

    Was mich interessieren würde: Wie ist das hier gelöst, wenn doch mal ein Video viral geht? Wird das Video per WebTorrent oder WebRTC unter den Betrachtenden geteilt?

    • @oliver Weder noch, und das bewusst. Die Videos liegen als HLS im Objektspeicher und werden von dort direkt ausgeliefert, mein Server schickt nur die Seite drumherum. Skalieren muss also der Speicher, nicht die Maschine.

      Gegen WebTorrent spricht für mich vor allem, dass sich die Zuschauer dabei gegenseitig sehen: Jeder Peer kennt die IPs der anderen. Für eine Seite, die Aufrufe bei Do Not Track gar nicht erst zählt, wäre das ein Widerspruch. Den Traffic zahle ich dafür selbst.

      • Oliver ( oliver@lemmy.ca ) 
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        1 month ago

        Bin bzgl. dem P2P-Aspekt hin und hergerissen - auf der einen Seite verstehe ich den von dir angebrachten Datenschutzaspekt, auf der anderen Seite sehe ich, dass selbst vergleichsweise große Instanzbetreiber:innen PeerTube hingeschmissen haben, weil die Kosten recht schnell kaum noch zu stemmen waren.

        Bin gespannt, wie es sich entwickelt. Vielen Dank für deine schnelle Rückmeldung.

        • @oliver Die Sorge ist berechtigt, Video ist teuer. WebTorrent hilft aber nur, solange viele gleichzeitig dasselbe schauen. Bei den meisten Videos sieht nach der ersten Woche kaum noch jemand zu, und dann liefert wieder der Server allein.

          Mein Ansatz liegt woanders: einfacher Einstieg statt Technik für Technikaffine. PeerTube ist von Leuten gebaut, die sich auskennen, für Leute, die sich auskennen. Genau dort steigen die aus, die ich erreichen möchte.

          • Und zu deinem eigentlichen Punkt: Video trägt sich meiner Überzeugung nach nur über Spenden. Nicht über Werbung, nicht über Abos, nicht über technische Kniffe, die die Kosten kleinrechnen.

            Deshalb steht die Finanzierung bei mir von Anfang an im Konzept und nicht erst dann auf der Tagesordnung, wenn es eng wird. Genau daran sind die Instanzen gescheitert, die du meinst.