• Honigwesen ( Honigwesen@feddit.de ) 
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    3 years ago

    Da ist ganz nett und solange der Landwirt die Mehrkosten zahlt ist das auch ok.

    Aber unterm Strich ist das halt deutlich teurer als eine normale Freiflächenanlage und den achso wertvollen Ackerboden würde man halt eh nicht nutzen für Nahrungsmittel für Kinder in Afrika sondern für monokulturmais für die bioanlage oder um wahnsinnig ineffiziente Ernährungsweisen zu stützen (Viehzucht)

    • Wenn wir es mit der Energiewende ernst nehmen, wird nichts an der Mehrfachnutzung der Flächen vorbeiführen. Das unsere Landwirtschaft die falschen Prioritäten setzt, wirst du nicht damit beheben, keine Solaranlagen zu bauen.

      Und so viele grüne Wiesen, auf denen nichts passiert, gibt es in Deutschland auch nicht. Das meiste ist doch schon Kulturland und als solches ausgewiesen.

      • Honigwesen ( Honigwesen@feddit.de ) 
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        3 years ago

        Das ist ja der Witz.

        Ein Solarpark zahlt schon die doppelte bis dreifache Pacht für das Land.

        Wir brauchen keine Mehrfachnutzung. Wir müssten nur mit den wirtschaftlich und klimatechnisch mehr als fragwürdigen Bioenergien aufhören.

        • Was hat der Pachtpreis mit dem grundsätzlichen Flächenbedarf zu tun? Ich denke angesichts ser bisherigen Lage nicht, dass wir die Landwirtschaft schneller transformieren, als wir Solarenergie zubauen müssen. Und da ist die Kombination sogar noch hilfreich für die Transformation, weil man darunter eben nicht die endlose Maiswüste pflanzen kann und der Einsatz von Maschinen begrenzt ist.

          Für biologische Landwirtschaft ist das sehr gut geeignet. Dazu kommt noch der Faktor Wasser. Ein offenes Feld verdunstet mehr, als ein Teilbeschattetes. Nebenbei hilft die Transpiration auch noch der Energieeffizienz der Solarpaneele, die dann kühler sind.

          Es ist ein Win-Win-Win-Win. Warum soll man das jetzt nicht machen?

  • vanZuider ( vanZuider@feddit.de ) 
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    3 years ago

    Dass es eine gute Idee wäre, hört man immer wieder, aber nie, warum es nicht häufiger gemacht wird. Liegt es an bürokratischen Hürden? Oder daran, dass die Bauern einfach zu misstrauisch gegenüber neuen Ideen sind? Oder ist es wirtschaftlich nicht rentabel und die Branche hätte gerne mehr Subventionen?