Die insgesamt fast 20.000 teilnehmenden Männer wurden in den zugrundeliegenden Studien zunächst experimentell in ihrer Männlichkeit verunsichert.
Ganz neue Sätze
Ich stell’ mir gerade vor wie da so 'ne Atzin von Wissenschaftlerin sitzt die das einfach aus Spaß an der Sache gemacht hat.
Toxische Männlichkeit schadet eben auch den Männern. Danke für das Teilen des guten Artikels.
kann mir BITTE mal jemand diese „Männlichkeit“ erklären? Like was soll das sein, ausserhalb von irgendwelchen gesellschaftlichen Stereotypen und Erwartungen?
Es ist ein gesellschaftliches Konstrukt und so wie viele andere gesellschaftliche Konstrukte gibt es nicht die eine Definition dafür. Denk z.B. mal an sowas wie Freundschaft, gibt es dafür eine feste Definition? Ich würde behaupten, dass wir alle das Konzept kennen verstehen, ohne dass es konkret definiert werden muss.
Und gerade da es Geschlechterrollen in allen bekannten Gesellschaft gibt bzw. gab geht man stark davon aus, dass es in der Natur des Menschen liegt eine Gesellschaft mit Geschlechterrollen zu bilden.
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Das klingt halt einfach wie Dinge, die man allgemein als Erwachsener können/lernen sollte
Die gesellschaftlichen Stereotypen und Erwartungen definieren die Männlichkeit.
Männer haben Muskeln. Männer sind schon als Baby blau.
Männer haben keine Gefühle und fragen nicht um Hilfe.
Pass auf dass deine Kleidung keine Farben zwischen Rot und Lila hat, sonst denkt noch jemand du wärst ein Mädchen.keine Farben zwischen Rot und Lila
Ist Burgunder ok?
Natürlich haben wir Gefühle, Hunger zum Beispiel.
Pass auf dass deine Kleidung keine Farben zwischen Rot und Lila hat
Das ist der weirdeste Shit. Mein Neon-Pinkes Shirt ist das Beste. Dicht gefolgt von weiteren “unmännlichen” Batikfarben.
Kaputte Leute, warum sollte ich als Mann darauf verzichten, wie ein Regenbogenpapagei auszusehen? Was mir da entgehen würde.
Ich würde dir antworten, aber deine Frage impliziert eine gewisse Abneigung, was mich zurückhaltend macht.
Nenne doch erstmal selbst die drei männlichsten Männlichkeitskriterien, welche du kennst, ohne Stereotypen zu bedienen.
Ok ich glaube es geht mir hier weniger um eine Abneigung, sondern um die Frustration etwas nicht zu verstehen. Du hast mit der Annahme deiner Aufgabe vielleicht recht, ich kann nämlich nicht wirklich benennen, was männlich ist und was nicht. Wenn ich das versuchen würde, fühlt es sich irgendwie sexistisch an, Männern und Frauen gegenüber. Weiß nicht ob das Sinn ergibt.
Wie wäre es zum anfangen mit etwas knallhartem: Nicht selbst stillen zu können ist männlich. Und damit klar kommen auch.
japanischer samurai bzw. starker arbeiter der die familie ernähren und nebenbei noch mit dem großen bösen wolf wrestlen kann denke ich mal.
ein veraltetes gesellschaftsbild bei dem gesellschaftlicher einfluss tatsächlich noch was mit körperlicher stärke zu tun hat.
War das Gefühl der sogenannten Bedrohung ihrer Männlichkeit erstmal geweckt, dann reagierten die Männer darauf meist sehr emotional, mit Ärger, Angst und Unwohlsein. Und viele Männer haben auf diese Bedrohung - dieses Gefühl, eben nicht männlich genug zu sein - reagiert, indem sie Verhaltensweisen annahmen, die sie offenbar für männlicher hielten.
Zum Beispiel, indem sie Frauen oder schwule Männer stärker diskriminierten und ihnen gleiche Rechte absprachen. Außerdem befürworteten diese Männer nun stärker eine aggressivere Politik, sprachen sich eher für Waffen aus, für größere, schwerere Autos - sie versuchten also, stärker den vorherrschenden männlichen Stereotypen zu entsprechen.
Lea Lorenz berichtet, dass sich Männer dann eher für Handlungen aussprechen würden, “die versuchen, diesen höher gestellten Status als Mann in der Gesellschaft wiederzuerlangen, indem man zum Beispiel Frauen belästigt. Oder es wurde sich weiter entfernt von einem offen schwulen Mann gesetzt, als Männer das getan haben, die nicht bedroht wurden.”
Diese Gedankenakrobatik ist bemerkenswert. “Ich fühle mich in meiner Männlichkeit verunsichert, deswegen befürworte ich nun Diskriminierung und belästige Frauen.”
Kurios.
In mir steckt leider auch dieses Bild von toxischer Männlichkeit. Ich habe es weitgehend im Griff, aber ganz weg ist es halt auch nicht. Der Leidtragende bin idR eigentlich auch nur ich, daher halb so wild. Sozialisation und die Art, wie ich aufgewachsen bin, haben das zu verschulden.
Dennoch kam mir nie in den Sinn mich deswegen für “aggressivere Politik” auszusprechen oder Menschen zu diskriminieren oder gar Frauen zu belästigen.
Was für eine dumme Reaktion darauf.Das ganze Thema ist ziemlicher ragebait. Was soll das überhaupt “Männer” als gesonderte Kategorie zu führen? Wieso wird darüber berichtet? Es könnte ja auch über den Unterschied zwischen (zwei Flugzeugmodelle hier einfügen) berichtet werden, weil es gibt ja bestimmt auch jemanden, der sich dafür interessiert.











