Ich meine, viele Restaurant sind echt teuer und meistens ist das Essen selbst eher enttäuschend. Ich möchte nicht pauschal alle verueteilen, aber ein Trend ist für mich in der Region erkennbar.
Die Grafik ist sportlich:

Ich weiß nicht wie es euch geht… aber mein Einkommen ist seit 2020 nicht um 40% gestiegen…
Sie gehören wohl nicht zur Mittelschicht, werter B0rax. MfG F.Merz
Gefühlt hat sich hier (Münchner Raum) auch das Geschäftsmodell von einigen geändert.
Früher hat man darauf geachtet, das Restaurant voll zu bekommen. War ein Restaurant zu Stoßzeiten öfters nur zu einem Viertel voll, wusste man, es macht wohl bald zu.
Heute schaut man, dass die durschnittlich 10 von 40 besetzten Tische allein die ganzen Kosten tragen.
Die Senkung der Gastro-Steuer hat ihr Ziel doch voll erfüllt: sie spart McDonalds 140 Millionen € im Jahr. Das bringt natürlich den unabhängigen Gastronomen nicht viel, die haben aber dafür auch weder den CDU-Parteitag finanziert noch eine halbe Million € an die Partei gespendet. Insgesamt kostet die Maßnahme übrigens etwa 4 Milliarden € pro Jahr, das ist selbst in Spahn-Dimensionen noch sehr viel Geld. Immerhin war es für die CDU und McDonald’s ein guter Deal
Wenn es 4 Milliarden kostet und McDonald’s “nur” 140 Millionen spart, wo landet der Rest? Wieso profitieren unabhängige Gastronomen nicht von der Steuersenkung?
Doch viele Restaurants gehen trotzdem pleite
Äh ja?! Natürlich gehen viele Pleite. Haben halt immer weniger das nötige Geld um für Convenience-Food Unsummen zu bezahlen. Das ist mittlerweile ein Angebot am Markt vorbei und dann bleibt man auf seiner Ware und den Kosten sitzen. Dazu noch die gute Stimmung, die die Politik im Land verbreitet und man hat so ein Ergebnis. Wer guckt nicht auf seine Geldbeutel und/oder hat Bedenken wegen der Zukunft?
Ich habe keine Bedenken mehr, denn ich bin inzwischen sicher, dass es furchtbar wird!
Folgt mir für mehr Lebenstipps.
Fast so, als wäre die zu zahlende Steuer gar kein Faktor in der Kalkulation dieser Restaurants gewesen.
Fast so, als wäre der Kaufkraftverlust in breiten Teilen der Bevölkerung nicht doch das eigentliche Problem.


