Eine Studie legt das Ausmaß der Spionagefähigkeiten der russischen Super-App Max offen. Die staatlich verordnete Anwendung gilt als Muster digitaler Kontrolle.
Vorweg: Mir liegt es fern, einer solchen Plattform jedwedes Vertrauen zu schenken. Aber nach Lesen des Artikels stellt sich mir stellenweise schon die Frage, worin hier jetzt die große Innovation liegt. Was hier passiert, ist doch weitgehend (!) nichts anderes, als wenn ich mich entscheide, Facebook Dating anstatt Bumble zu verwenden: Die Daten, die ich an Facebook Dating herausgebe, landen eben auch bei Facebook bzw. Meta. Das ist nicht schön, aber ehrlich gesagt erwarte ich ein solches Verhalten doch. Und dies ist einer der Hauptgründe, warum ich eben bis heute kein WhatsApp nutze - wobei hier natürlich doch noch einmal ein Unterschied liegt: Während WhatsApp vorgeblich “nur” Metadaten für Meta absaugt und verwertet, greift Super vermutlich auch unverblümt auf die Gesprächsinhalte zu.
Ich denke auch der Unterschied liegt in der Gesamtheit. Bei vielen einzelnen Apps, hast du theoretisch halt feinere Kontrollmöglichkeiten über die App-Berechtigungen. Und du kannst dich für alternative Apps entscheiden, sodass nicht alles vom selben Anbieter kommt, sodass dieser nicht alle möglichen Daten von dir bekommt, sondern nur bestimmte.
So eine Super-App umgeht dieses Prinzip, indem sie als Paketlösung alle möglichen Dinge anbietet, und dann eben auch sehr umfangreiche Berechtigungen verlangt und damit alle möglichen Daten abschnorcheln kann.
Inwiefern das aber nun wirklich der große Wurf für die Datenkraken ist, sehe ich auch nicht so richtig. Mir kommt es eher, wie eine recht plumpe Methode vor. Die Apps aus dem Google Playstore, die alle ihre drölfzig Tracker mitbringen, die nachher vermutlich auch irgendwo zusammenlaufen, und es erlauben die Daten unterschiedlichster Apps zur Profilbildung zusammenzuführen, finde ich irgendwie raffinierter/perfider.
Vorweg: Mir liegt es fern, einer solchen Plattform jedwedes Vertrauen zu schenken. Aber nach Lesen des Artikels stellt sich mir stellenweise schon die Frage, worin hier jetzt die große Innovation liegt. Was hier passiert, ist doch weitgehend (!) nichts anderes, als wenn ich mich entscheide, Facebook Dating anstatt Bumble zu verwenden: Die Daten, die ich an Facebook Dating herausgebe, landen eben auch bei Facebook bzw. Meta. Das ist nicht schön, aber ehrlich gesagt erwarte ich ein solches Verhalten doch. Und dies ist einer der Hauptgründe, warum ich eben bis heute kein WhatsApp nutze - wobei hier natürlich doch noch einmal ein Unterschied liegt: Während WhatsApp vorgeblich “nur” Metadaten für Meta absaugt und verwertet, greift Super vermutlich auch unverblümt auf die Gesprächsinhalte zu.
Ich denke auch der Unterschied liegt in der Gesamtheit. Bei vielen einzelnen Apps, hast du theoretisch halt feinere Kontrollmöglichkeiten über die App-Berechtigungen. Und du kannst dich für alternative Apps entscheiden, sodass nicht alles vom selben Anbieter kommt, sodass dieser nicht alle möglichen Daten von dir bekommt, sondern nur bestimmte.
So eine Super-App umgeht dieses Prinzip, indem sie als Paketlösung alle möglichen Dinge anbietet, und dann eben auch sehr umfangreiche Berechtigungen verlangt und damit alle möglichen Daten abschnorcheln kann.
Inwiefern das aber nun wirklich der große Wurf für die Datenkraken ist, sehe ich auch nicht so richtig. Mir kommt es eher, wie eine recht plumpe Methode vor. Die Apps aus dem Google Playstore, die alle ihre drölfzig Tracker mitbringen, die nachher vermutlich auch irgendwo zusammenlaufen, und es erlauben die Daten unterschiedlichster Apps zur Profilbildung zusammenzuführen, finde ich irgendwie raffinierter/perfider.