Warum springen eigentlich selbst tendentiell linke Medien über jedes Stöckchen, dass die konservativ-rechten werfen?

    • Es geht hier nicht um Politik im Allgemeinen sondern um die Art der Berichterstattung.

      Nius greift nicht linke Berichterstattung auf und fragt dann selbstkritisch was wohl dieser oder jener Staatsfeind (wie sonst sind Personen die Mitglieder einer Organisation waren die vom Verfassungsschutz so eingestuft wurde) im Team des Spitzenkandidaten Sachsen-Anhalt zu suchen hat.

      Hier sind zwei porblematische Personen ohne Einladung auf einer öfffentlichen Wahlkampfveranstaltung aufgetaucht, gestern schreibt Springer auf allen Kanälen darüber, heute greifen es linke Medien auf und Sorgen dafür, dass sich die linken Wähler hoffentlich bei der nächsten Wahl zweimal überlegen wo sie ihr Kreuzchen machen wenn man ,solche Personen" damit unterstützt. Viel billiger kann man die Linke kaum diskreditieren (theoretisch besteht ja sogar die Möglichkeit jemanden auf eine solche Veranstaltung zu schicken um entsprechende Bilder zu erzeugen).

      Nochmal: Die rechte Bubble würde niemals auf die Idee kommen Kritik an der AfD aufzugreifen oder zu wiederholen.

      Ich verstehe schon: ,Wir müssen besser sein als das!" Die neue Rechte kümmert sich einen Dreck um Regeln und wenn man fair spielt während der Gegener lügt und betrügt verliert man… nach allen Regeln der Kunst… aber man verliert. Was das für den einzelnen bedeutet kann man aus der deutschen Geschichte ablesen. Moralische Überlegenheit ist ein geringer Trost wenn man in einem Lager sitzt.

      • Die ersten die darüber berichtet haben waren Democ und T Online. Meinst du nicht dass bei möglichen Verbindungen zur organisierten Kriminalität und Terrorismus auch Selbstkritik angebracht wäre? Da muss man sich von Axel Springer gar nicht ablenken lassen