• Allerdings: Deutschland hat sich auch zum Einhalten von Klimazielen verpflichtet. Emissionen müssen demnach deutlich verringert werden, auch im Verkehr. Die Sprecherin des Verkehrsministeriums sieht da keinen Widerspruch. Der Luftverkehr leiste seinen Beitrag zum Klimaschutz.

    Der CDU-Politiker Christoph Ploß sagt: “Es ist nicht besonders sinnvoll, zu sagen, wir erhöhen hier in Deutschland einseitig die Standortkosten und freuen uns dann sogar, wenn Flugverbindungen gestrichen werden, weil die Flugzeuge dann woanders eingesetzt werden, entweder in anderen europäischen Ländern oder auch beispielsweise in Asien.” So werde das Klima nicht gerettet.

    Merke: Fliegen ist Klimameutral, wenn das Flugzeug in Deutschland fliegt.

  • Deshalb fordert Ploß, genau wie Fluggesellschaften und nun auch das CDU-Präsidium, die Kosten für Flüge in Deutschland weiter zu senken, sprich Luftverkehrssteuern und Flughafensicherungsgebühren weiter zu reduzieren.

    Mal vom offensichtlichen, klassisch CxU “rückwärts ist immer besser” abgesehen: wie soll das finanziert werden?

  • Ich mag die Idee, Lösungen zum Problem zu finden, nicht für das eigene Ziel Argumente zu suchen.

    Ok. Ja. Europäische Firmen, die Flugzeuge bauen können, sind nicht so schlecht. Fehlende Autonomie kann Nachteile haben, wenn es geopolitisch ungünstig läuft.

    Umweltschonendere Kraftstoffe und reduzierter Verbrauch im Flugverkehr sind auch nicht unbedingt kontrovers.

    Aber wie helfen Inlandsflüge dabei, die Luftfahrtindustrie zu stärken? Wo ist die Lenkungswirkung fürs ausgerufene Klimaziel? Inwiefern profitiert Tourismus stärker von Inlandsflügen im Vergleich zu anderen Verkehrsmitteln?