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Cake day: June 16th, 2025

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  • Ich habe das Gefühl, die Lage ist echt verzwickt für alle Beteiligten, außer man ist Vermieter.

    Wir sind vor ca. 4,5 Jahren in eine 90 qm Wohnung gezogen (zwei Personen). Das ist nicht wenig Raum, die Miete ist gut, aber der Wohnraum ist ungünstig aufgeteilt. Wir würden gerne umziehen, aber es macht derzeit keinen Sinn. Wir wohnen in einem relativ neuen Gebäude mit Fahrstuhl, guter Schall- und Wärmedämmung, EBK, für etwas mehr als 25 % mehr Kaltmiete würden wir auf eigentlich alles von dem verzichten müssen, wenn wir in etwa den gleichem Raum wollen. Oder wir verzichten auf auf Wohnraum, bei gleicher Qualität, was null Sinn für uns macht.

    Und Randbemerkung: Es ist faszinierend, dass eigentlich immer die alten Leute bei dem Thema “zu wenig bezahlbarer Wohnraum” herangezogen werden. Das ist zwar nicht so gemeint (hoffe ich), kommt aber manchmal so rüber, als wären sie das Kernproblem. Wenn ich mir Eigentum erarbeitet hätte, würde ich genauso an meinen gewohnten vier Wänden und dem gewohnten Umfeld festhalten, in denen vermutlich ein Großteil meines Lebens stattgefunden hat und die mit sehr vielen Erinnerungen verbunden sind. Ein Umzug würde dahingehend Ungewissheit bedeuten und bei weniger Raum mehr kosten. Das macht null Sinn, außer es ist wirklich der eigene Wunsch. Und früher oder später wird der Wohnraum nun mal frei, denn niemand lebt ewig.




  • Ich hatte vor paar Jahren als einer der ersten in der Stadt so ein Teil, Xiaomi irgendwas, damals noch direkt aus China bestellt, mit drei Monaten Wartezeit. Würde ich nicht wieder tun, aber das ist ein anderes Thema.

    Und auch das ist ein anderes Thema: Wenn man einer der ersten mit sowas durch die Gegend fährt, dann gucken alle. Hab das nicht bedacht, das hat schon etwas genervt. Es war aber auch ein Grund, wieso ich das Teil später verkauft habe.

    Der Hauptgrund für den Verkauf war aber, dass ich mich mehrfach damit auf die Schnauze gelegt habe. Einmal etwas tüchtiger, mit aufgerissener Hose und Jacke und viel Matsch im Gesicht.

    Ich bin damit nachts gefahren und zwischen zwei Laternen war eine kaputt und ich habe nicht gesehen, dass ich volles Rohr in ein Schlagloch fahre. Mit dem Fahrrad wäre das kein Problem gewesen, aber die kleinen Räder an dem Scooter sind für sowas einfach nicht gemacht. Wenn man da den Lenker nicht richtig festhält, reißt es ihn einfach zur Seite.

    Und ich habe mich beim Abbiegen immer unsicher gefühlt, wenn ich mit dem Arm den anderen Verkehrsteilnehmern signalisieren wollte, dass ich abbiegen will. Alles etwas wackelig.

    Mein persönliches Fazit ist: Die Dinger machen Spaß, aber ein entspanntes Fahren ist was anderes. Das ist kein Vergleich mit einem Fahrrad.

    Die mietbaren Scooter scheinen da etwas stabiler zu sein, hab die auch mal ausprobiert, aber auch hier: Mein Fahrrad ist mir lieber.


















  • Meine Freundin und ich wollen auch keine. Das im Café könnten auch wir sein. Wir haben beide nichts gegen Kinder, aber wir sind froh, dass es ist, wie es ist. Bei mir war der Wunach vor einigen Jahren da, da war ich noch in einer langjährigen Beziehung, die eigentlich in den letzten Jahren keine mehr war. Dann lernte ich meine jetzige Freundin kennen, die selber sagt, dass sie nie Kinder wollte.

    Ich hab irgendwann für mich festgestellt, dass mein Kinderwunsch eher ein unbewusster und nie an mich ausgesprochener Pflichterfüllungwunsch war. Irgendwie wird das einem überall so von der Familie, den Freunden und der Gesellschaft vorgespielt, dass dies DAS Ziel und DER Sinn im Leben sind. Irgendwann wurde mir aber klar: Sind sie gar nicht. Nicht für mich und auch nicht für meine Freundin.