Es könnte jetzt gesagt werden, dass Proteste scheinbar wirken.
Oder wir betrachten als typisch staatliche Aufstandsbekämpfung, wo versucht wird einen Keil zwischen die einzelnen Interessengruppen zu treiben. Es sind ja nicht nur Schüler*innen auf den Straßen, sondern besonders bei den letzten beiden Wochenenden waren die Proteste viel breiter aufgestellt. So ging es gegen auch gegen Rechtsruck und Sparpolitk, sowie generell um Lebenshaltungskosten und um einen Ausdruck der generellen Unzufriedenheit, besonders in den Vorstädten.
Selbst wenn das das Kalkül ist, ist das deutlich mehr als deutsche Proteste in den letzten Jahren erreicht haben …
Ja das stimmt. Aber ich glaube gleichzeitig kann sowas Indiz dafür sein, dass eigentlich viel mehr drin ist.
Es wäre viel mehr drin, wenn es hier eine andere Protestkultur gäbe und die Bevölkerung der Politik mal zeigen würde, wer hier für wen zu arbeiten hat.
Das scheitert aber hier schon daran, dass die Gewerkschaften, die in anderen Ländern in dieser Hinsicht eine wichtige Rolle spielen, so eng mit der Politik vernetzt sind, dass sie sich nicht trauen, irgendwas zu machen, womit sie die Drehtür für ihre oberen Funktionäre gefährden könnten.
Wieso, schau doch mal was PEGIDA alles erreicht hat 🙂
Aber die ganze Gewalt gegen Mülltonnen!!!
Der Zyniker und der Optimist in mir streiten sich gerade heftig.
Wir werden sehn.




