Aktivisten der Bewegung „Gen Z regelt“ treten aus und warnen vor suspekten Strukturen. Unterdessen blicken Sicherheitsbehörden relativ gelassen auf das Wochenende.

    • Ist doch das normalste Ding seit Menschengedenken. Sobald eine Protestbewegung eine gewisse Größe erreicht, oder danach aussieht, kommen die Tankies und die Opferolympiade-Befindlichkeitsmaxxer und unterwandern die, bis sie zusammenbricht.

  • killingspark ( killingspark@feddit.org ) 
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    8 days ago

    Ich mein es wird sich zeigen aber es wirkt echt so als hätten da ein paar unabhängige das ganze losgetreten und hätten dank der massiven Medienkampagne gegen die Proteste muffensausen bekommen.

    Und genau deswegen organisiert man sich, damit man mit Repressionen (und da gehört eben auch der Pressearbeitsapparat dazu) nicht alleine und unerfahren umgehen muss.

    • nicht alleine und unerfahren umgehen muss.

      Die Erfahrenen sind wahrscheinlich aus der falschen “Generation” und dürfen deshalb nicht mitmachen.

      Das kommt halt davon, wenn man diesen dummen, spalterischen amerikanischen Generationenmüll bis zur letzten Konsequenz durchspielt.

      • killingspark ( killingspark@feddit.org ) 
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        6 days ago

        Da hast du glaub ich was ein bisschen falsch verstanden.

        1.) an der Orga selber waren ja offensichtlich Leute beteiligt die nicht mehr zur Gen-Z gehören 2.) schließen die ganz explizit keine Leute die vor 1995 geboren wurden aus. Das Thema ist nur einfach, dass der jungen Generation immer mehr Lasten aufgebürdet werden. Das trifft jetzt gerade akut die Gen-Z, von denen bald auch die letzten volljährig werden. Für dieses Thema dürfen gerne auch ältere mit auf die Straße kommen.

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        7 days ago

        Genau das spricht aus meiner Sicht für sehr unerfahrene Leute die halt mal gemacht haben.

        Ich find das auch gar nicht schlecht, sie haben ja offensichtlich nen Nerv getroffen. Die Gegenreaktion ist ja nicht ohne Grund so krass.

        Wär halt gut gewesen hätten sie sich Erfahrung mit ins Boot geholt um mit der Reaktion umzugehen anstatt das heiße Eisen jetzt fallen zu lassen

  • Verschiedene ausgetretene Aktivisten werfen Selo vor, dass dieser versuche, die gesamte Organisation auf sich zu konzentrieren. Vollkommen unklar sei auch, was mit bereits eingesammelten Spendengeldern passiere. Bisher sind über einen „GoFundMe“-Link bereits mehr als 11.000 Euro zusammengekommen.

    Nice, ganz wie die großen.

  • smub ( smub@feddit.org ) 
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    7 days ago

    Was mensch sich zusätzlich zur Militanz (auch die gewaltfreie Militanz) aus Frankreich abschauen kann, ist die Art und Weise wie sich voneinander unabhängige Gruppen, Organisationen und Bewegungen “koordinieren”. Dann braucht es keine zentralisierte Instanz wie GenZ-regelt die zu Protesten aufruft, Inhalte vorgibt, Strukturen für Aktionen stellt und das alles koordiniert obwohl es personell enorme Flaschenhälse gibt. Und von der Machtkonzentration fangen wir gar nicht erst an zu reden…

    In Berlin sind Spontanversammlungen erlaubt und benötigen rein rechtlich betrachtet auch keine Versammlungsleitung, sich also trotzdem gemeinsam in Mitte zu treffen ist auch völlig unabhängig von GenZ-regelt möglich.

        • Das hat nichts mit einer Zeitung zu tun, die ich nicht lese. Irgendwelche Mülltonnen anzünden ist gemeingefährlich. Und spätetestens beim Luxusshop ausräumen braucht sich niemand einreden, dass dahinter noch irgendein politisches Anliegen steht. Das sind Trittbrettfahrer und wer sich nicht von sowas distanziert, das sogar noch herbeiwünscht, ist mit verantwortlich.

          • smub ( smub@feddit.org ) 
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            7 days ago

            Hast du mal versucht zu verstehen was ich gemeint hab oder schaltet dein Gehirn bei der Erwähnung von Militanz und Frankreich im selben Satz automatisch zu Plünderung? Denn genau dieser Fehlschluss das ist was ich mit “konservative Narrative” meine

            • Wenn man sich an der gemeinhin geläufigen Definition des Wortes orientiert und nicht an der irgendwelcher linker Diskursgruppen, entspringt das keinem konservativen Bild-Zeitungs Narrativ. Insbesondere, wenn ich per Telegram irgendwelche Kinder zur Militanz aufrufe, trage ich Mitverantwortung wenn die dann darunter zuerst Randale verstehen.

              • smub ( smub@feddit.org ) 
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                7 days ago

                Du legst dir das richtig schön zurecht. Selbst wenn du ignorierst, dass ich explizit auch “gewaltfreie Militanz” mitgenannt habe, so bedeutet Militanz halt nicht einfach Plünderungen. Genauso wenig sind Plünderungen die logische Folgen von Massenmilitanz. Selbst deine hier im Kommentarstrang verlinkte Wikipedia Definition spricht halt von Gewaltbereitschaft oder gewaltsamer Vorgehensweise, erwähnt sowas wie Plünderungen aber in keinster Weise.

                • Ich bin gegen Gewalt auf Demonstrationen. Das schließt gewalttätige Militanz und Plünderungen mit ein. Und Körperverletzung. Und Sachbeschädigung. Und sein wir ehrlich, das eine funktioniert super im Einklang mit dem anderen.

                  Aber genug zu mir. Was für nicht-gewaltfreie Militanz möchtest du hier denn billigen?

        • Entlang der Definition, in der Wikipedia in diesem Kontext sicherlich nicht nur die streitbare Haltung.

          Der Begriff Militanz steht sowohl für eine kriegerische Haltung,[1] eine streitbare Gesinnung,[2] eine physische Gewaltbereitschaft von Personen und Gruppen im Kampf für bzw. gegen politische oder religiöseÜberzeugungen[1] als auch eine aggressive, gewaltsame Vorgehensweise.[3]

          Und nein, ich finde Gewalt gegen Sachen und Polizisten nicht vertretbar. Wobei erstere bei sowas wie Ende Gelände sicherlich egaler ist.